
"Anstatt den ganzen Tag im Probleme-Modus herumzulaufen
und zu überlegen, was du an dir und deinem Leben reparieren möchtest, darfst du für ein paar Momente während des Tages Inne halten und über das staunen, was nicht gebrochen ist. Du."
- Kristin Neff, Selbstmitgefühl: Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden.
MSC BASISKURS
Achtsames Selbstmitgefühl (MSC) ist ein empirisch gestütztes Programm, das Fähigkeiten fördert wie
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sich selbst wie eine sehr gut befreundete Person behanden
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schwierigen Gefühlen mit mehr Leichtigkeit begegnen
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dich mit Selbstfreundlichkeit anstatt Kritik zu motivieren
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mit deinen inneren kritischen Botschaften umgehen
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aus dem Gedankenkarusell aussteigen
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Burnout Prävention
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deine Werte entdecken und danach leben
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das Unperfekte leben
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zu dir selbst finden
MSC wird als 8-Wochen- Kurs, Intensiv-Kurs, und 6-Wochen Kurs angeboten.
Es geht darum, in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten
zu üben, von einander zu lernen und sich praktische Werkzeuge anzueignen und diese im Alltag zu integrieren.
Mittlerweile gibt es zwei Aufbaukurse zum MSC Basiskurs: "Selbstmitgefühl bei Scham" von Dr. Chris Germer und "Beherztes Selbstmitgefühl" von Dr. Kristin Neff, die ich ebenfalls unterrichte.
Du bist herzlich willkommen!

Markus Bohlmann beim gemeinsamen Unterrichten des MSC Programms mit den Gründern Dr. Christopher Germer und Dr. Kristin Neff. 2023.
Selbstmitgefühl bei Scham
MSC Aufbauprogramm
von Dr. Christopher Germer
Scham ist überall.
Scham kann auftreten, wenn wir uns von anderen verurteilt fühlen oder wenn wir uns selbst verurteilen. Scham kann vorkommen, wenn wir etwas "Falsches" tun und wenn wir völlig unschuldig sind. Wann immer wir uns schlecht fühlen, aus welchem Grund auch immer, ist etwas Scham dabei.
Scham ist das schwierigste menschliche Gefühl. Sie macht uns klein, lässt uns verstummen oder innerlich verschwinden. Ironischerweise ist die Scham selbst nicht das Problem, sondern das Vermeiden von Scham,
auch weil wir oft nicht präsent oder innerlich „zu Hause“ sind, um mit der Scham umgehen zu können.
"Was würde passieren, wenn wir in der Lage wären, uns um uns selbst zu kümmern, wenn wir Scham empfinden, anstatt vor Angst gelähmt zu sein, uns selbst anzugreifen oder innerlich zu verschwinden?"
"Wie würde sich unser Leben verändern, wenn wir der Scham mit Mitgefühl begegnen und mit uns selbst verbunden bleiben könnten, wenn wir in der Lage wären, auch selbst bei Scham besonnen zu denken und kluge, kraftvolle Entscheidungen zu treffen, anstatt sich von der Scham abhalten zu lassen?"
Selbstmitgefühl ist das Gegenmittel zu Scham.
In diesem MSC Vertiefungs-Programm von Chris Germer werden wir lernen, mit einer neuen Perspektive und mit den Augen des Selbstmitgefühls auf zu Scham blicken -- nicht um die Scham wegzumachen -- sondern um einen neuen Umgang
mit ihr und mit uns zu erlernen.
Kursthemen:
Achtsamkeit, Selbstmigefühl, Ursprünge der Scham, Selbstkritik und Scham, Körperscham, Scham und unsere Anteile
Die ganze Erklärung findest du auf unserer Vereinsseite
www.msc-selbstmitgefühl.org
Beherztes Selbstmitgefühl
MSC Aufbauprogramm
von Dr. Kristin Neff
Die Kernfrage des Selbstmitgefühls lautet:
"Was brauche ich, um mein Leiden zu lindern?"
Oft ist es wichtig, uns selbst einfach in all unserer menschlichen Unvollkommenheit
zu akzeptieren und uns so zu lieben, wie wir im Moment sind.
Das könnte bedeuten, dass wir uns trösten und zugestehen, dass wir nicht allein sind und unseren Schmerz achtsam halten. Das ist sanftes Selbstmitgefühl, wie wir es im MSC-Basis-Programm kultivieren.
Manchmal braucht es jedoch neben der Selbstakzeptanz auch ein beherztes Eintreten
für uns selbst. Beim Beherzten Selbstmitgefühl geht es darum, "in der Welt zu handeln",um das Leid zu lindern. Es geht also darum, uns selbst zu schützen,
zu versorgen und zu motivieren. Mitgefühl für uns selbst heißt dann, dass wir uns aufrichten und NEIN sagen,Grenzen ziehen oder gegen Ungerechtigkeit kämpfen.
Oder auch JA zu uns selbst zu sagen und das zu tun, was nötig ist, um glücklich(er) zu sein, anstatt unsere Bedürfnisse denen anderer unterzuordnen. Wenn wir in einer schwierigen Situation oder in Gewohnheiten feststecken, die schädlich sind, bedeutet das, dass wir etwas ändern müssen. Nicht weil wir so, wie wir sind,
inakzeptabel sind, sondern weil wir für uns sorgen.
Wichtig ist, dass diese beiden Seiten des Selbstmitgefühls wie Yin und Yang ausgeglichen und integriert sind. So entsteht eine fürsorgliche Kraft, die wir nutzen können, um uns selbst und die Welt um uns herum zu verändern.
Die ganze Erklärung findest du auf unserer Vereinsseite
MSC Teens:
Verbundenheit, Zugehörigkeit, deine Kraft und Stärke

MSC Teens unterstützt Teenager dabei, Präsenz
und Selbstfreundlichkeit während der turbulenten Teenagerjahre zu entwickeln.
Dieses wissenschaftlich fundierte Programm
von Lorraine Hobbs und Karen Bluth
thematisiert Herausforderungen wie Selbstwert, Identität
und Authentizität und bietet praktische Werkzeuge zum nachhaltigen Umgang bei diesen Themen.
Ich wurde von Lorraine Hobbs in MSC Teens ausgebildet.
Öfters gestellte Fragen
Ist MSC dasselbe wie Therapie?
Nein. MSC ist ressourcenbildend. Obwohl die Wirkung von MSC therapeutisch (im Sinne von befreiend, stärkend, lebensbejahend) sein kann, ist MSC keine Therapie.
Muss ich meine Lebensgeschichte offenlegen?
Nein. MSC ist keine Gruppentherapie. Wir werden Gelegenheiten zum Austausch haben. Die Teilnehmenden sind hierbei eingeladen, so viel oder so wenig zu erzählen, und der Schwerpunkt liegt immer auf der Erfahrung der Übungen, die wir im Kurs machen, nicht auf der Lebensgeschichte.
Ich bin schüchtern und habe auch keine Erfahrung mit MSC. Muss ich das?
Der Kurs schafft einen sicheren und mutigen Rahmen, in dem jede:r so willkommen ist, wie er oder sie gerade ist. Du brauchst auch keine Vorerfahrung mit Achtsamkeits- oder Mitgefühlspraktiken haben. Einige Teilnehmende berichten, dass sie sich in diesem Kurs zum ersten Mal in ihrem Leben willkommen gefühlt haben.
Ich habe gehört, dass Achtsamkeit aus dem Buddhismus kommt. Werde ich ein Buddhist werden?
Der Buddha hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, das Leiden zu erforschen, und hat der Welt seine Weisheiten zur Verfügung gestellt. Wie in allen Achtsamkeitskursen geht es auch in diesem Kurs darum, sich dem Leiden zuzuwenden, anstatt es zu ignorieren oder zu betäuben, und somit unser Leiden zu lindern. Obwohl der Kurs Wurzeln in Buddha's Weisheiten um das Leiden hat und aus der Achtsamkeit kommt, ist er nicht buddhistisch. Es mag hilfreich sein, sich daran zu erinnern, dass auch der Buddha kein Buddhist war. Alle sind in dem Kurs herzlich willkommen.
